FCB – Borissow: Badstuber-Karte und virtuelle Überfüllung in Block 112/113

Nach dem Kreuzbandriss von Holger Badstuber beim Spiel gegen den BVB haben uns einige Anfragen von Bayernfans erreicht, ob der Club Nr.12 nicht mit einer Aktion unserem Pechvogel die Genesungswünsche der Südkurve überbringen könnte. Wir haben diese Idee aufgegriffen und werden beim Spiel gegen Borissow vor und nach dem Spiel sowie in der Halbzeitpause eine sehr spezielle Genesungs-Karte bereitstellen, auf der alle Fans unterschreiben können, die Holger Badstuber eine Gute Besserung wünschen wollen. Leider hat uns der FC Bayern mit Verweis auf die Brandschutzvorschriften nicht gestattet, dafür wie geplant einen Tisch hinter der Südkurve aufzustellen. Wir werden trotzdem versuchen, irgendeine Lösung zu finden und bitte alle, die mit unterschreiben wollen zum Südkurvenstand hinter Block 114 zu kommen.

Nachdem wir bereits am Montag von einer Münchner Boulevard-Zeitung von der Absage des FC Bayern auf den Kompromissvorschlag des Südkurvenrats zum Blockzugang in die Blöcke 112/113 beim Spiel gegen Borissow erfahren hatten, hat uns der FC Bayern nun seine Ablehnung auch direkt mitgeteilt. Die Begründung von Markus Hoerwick, dass bei der Beurteilung einer Blocküberfüllung auch Jahreskartenbesitzer mit eingerechnet werden müssen, die gar nicht im Stadion sind, erscheint uns ziemlich absurd. Dass das KVR einem Veranstalter verbietet, Besucher auf nachweislich freie Plätze zu lassen ist aus unserer (Laien-)Sicht wenig verständlich. Da wir keinen Einblick in die Vorgaben des KVR an den FC Bayern haben müssen wir dies jedoch – mit großem Bedauern – so akzeptieren.

Eine Abstimmung im Südkurvenrat hat ergeben, dass die große Mehrheit der aktiven Gruppen in der Südkurve unter diesen Voraussetzungen aufgrund mangelnder Karten nur zu einem Teil in die Südkurve gelangen kann. Deshalb werden sich die betroffenen Fans morgen auf ihre regulären und über das ganze Stadion verteilten (Sitz-)Plätze begeben und das Spiel wie die Fans um sie herum voraussichtlich eher passiv verfolgen

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