Ein Wagen für den Streetworkbus-Platz: Spendenaufruf

Wir wollen zusammen mit dem Fanprojekt einen Bau- oder einen Zirkuswagen anschaffen, in dem wir am Platz vom Streetworkbus Dinge wie Biertische und Pavillons lagern können. Der Platz vom Streetworkbus hat sich über Jahre zu dem Treffpunkt der Südkurve vor den Spielen entwickelt, hier gibt es Essen und Getränke, Informationen und Material. Hier trifft man sich, ratscht mit Freunden und verbringt die Zeit vor dem Spiel im Kreis der Kurve. Der Streetworkbus selber ist in den letzten Jahren öfter ausgefallen und auch so ist der Aufbau zunehmend logistisch eine Herausforderung geworden.

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NEIN ZUM PAG (Demo 10. Mai)

Am Donnerstag ist der Tag der zentralen Demonstration gegen das neue bayrische Polizeiaufgabengesetz. Wir haben in den Stadien in den letzten Wochen viele Spruchbänder gezeigt, Flyer verteilt, überall war von dem neuen Gesetz mit den weitestreichenden Kompetenzen für die Polizei seit 1945 zu lesen.

Am Donnerstag kannst DU dazu beitragen, ein deutliches Zeichen gegen das PAG zu setzen. Das PAG wird überall diskutiert und es gibt eine große Gegenbewegung, die gesellschaftlich sehr breit aufgestellt ist. WIR Fußballfans werden von dem Gesetz in großem Maße betroffen sein. IHR habt eine Verantwortung für Euch und für kommende Generationen unserer Fankurve. Die Südkurve muss an diesem Tag ein deutliches Zeichen setzen.

Bekommt am Donnerstag den Arsch hoch und macht auch nochmal bei allen Euren Leuten Werbung.

Wir treffen uns um 12:15 Uhr am Sendlinger Tor, gehen gemeinsam zum Marienplatz und laufen auf der Demo zusammen als FC Bayern-Block.

JEDER IST GEFRAGT, DU BIST GEFRAGT!

Zugzeiten Augsburg

Treffpunkt 11:00 Uhr beim Yormas

ABFAHRT München Hbf 11:35 Uhr / ANKUNFT Augsburg Hbf 12:19 Uhr

Zurück fahren wir alle zusammen vom Stadion los  und nehmen dann den ersten möglichen Zug.

Südkurvenfeier 2018 – am 12. Mai im Backstage

Servus Bayernfans,

hiermit laden wir Euch alle zur Südkurvenfeier nach dem letzten Heimspiel am 12.05. gegen Stuttgart ins „Backstage“ ein.

Eintrittskarten (5€) gibts ab dem Auswärtsspiel in Augsburg bei allen Spielen. Sammelbestellungen ab 10 Tickets an skfeier@suedkurve-muenchen.org

Der Erlös wird wie immer gespendet!

Eine Feier von Fans für Fans

Wir haben uns dieses Jahr vorgenommen, dieses Motto noch mehr in den Fokus zu stellen. Deswegen wollen wir Euch bitten, Eure Vorschläge, Wünsche, Anregungen und Kritik per Mail an skfeier@suedkurve-muenchen.org zu schicken. Bringt Eure Ideen ein und helft mit, die Südkurvenfeier auch dieses Jahr wieder zu einer Feier von Fans für Fans zu machen.

SÜDKURVE – FC BAYERN MÜNCHEN

Karten für das Basti Schweinsteiger-Abschiedsspiel

Am 28.08.2018 findet in unserem Stadion das Abschiedsspiel für unseren verdienten Spieler Basti Schweinsteiger statt, der FC Bayern trifft auf seinen jetzigen Club Chicago Fire.

Der Vorverkauf hat schon sehr früh begonnen, wir haben uns deswegen sofort an den Verein gewandt und darum gebeten, dass die Karten für die Südkurve an die Leute gehen, die immer da stehen und auch Basti’s Zeit beim FC Bayern hier erlebt haben. Das war übrigens auch explizit Basti’s Wunsch, der in dieser Sache an uns herangetreten ist.

Der Verein hat uns daraufhin dankenswerterweise 1.500 Stehplatzkarten für die Südkurve zur Verfügung gestellt. Der Preis pro Karte liegt bei 15 Euro plus 1 Euro Vorverkaufsgebühr.

Wir haben uns vorgenommen, diese Karten möglichst fair zu verteilen. Wir haben bereits auf einem Treffen des Arbeitskreis Fandialog darüber informiert und wollen uns jetzt an Euch wenden. Weiterlesen

Die Zukunft des Fußballs beginnt jetzt – und wir müssen sie gestalten! [UPDATE]

Servus Südkurve,

Wir wurden darauf hingewiesen, dass in dem Text „Die Zukunft des Fußballs beginnt jetzt – und wir müssen sie gestalten!“ zum Thema 50+1, den wir auf der Südkurven-Seite veröffentlicht haben, problematische Begrifflichkeiten und Argumente verwendet werden. Der Text wurde im Rahmen der aktuellen Kampagne erstellt, wir haben es versäumt, ihn uns Formulierung für Formulierung anzuschauen. Das ist peinlich und diesen Schuh müssen wir uns anziehen.

Begrifflichkeiten wie „Heuschrecken“ oder „arabische, amerikanische, russische oder chinesische Teufel“ suggerieren üblicherweise in vereinfachender Art und Weise in Diskussionen über ökonomische Fragen, es gäbe einen „guten“ Kapitalismus, den man nur vor schlechten weil gierigen Menschen beschützen müsse. Die Wirtschaftsordnung, die wir als Kapitalismus bezeichnen, ist allerdings grundsätzlich darauf ausgerichtet, den eigenen Profit zu maximieren. Eine Wertung dazu müsst Ihr für Euch selber finden. Die Einteilung in gute oder schlechte Kapitalisten an der Herkunft der Personen fest zu machen, ist unsere Meinung nach aber auf jeden Fall sehr problematisch.

Der Text befasst sich an sich mit der 50+1-Regel, also der Frage, wieviel Einfluss Investoren in Fußballvereinen haben sollen. Wir halten einen zu großen Einfluss von Investoren grundsätzlich für problematisch, weil es genug Beispiele von Hamburg, über Hannover bis Giesing oder Salzburg gibt, bei denen die Interessen der Mitglieder und Fans erheblich beeinträchtigt wurden. Dies übrigens unabhängig davon, ob der Investor aus dem Nachbarort kommt, erfolgreicher lokaler Unternehmer, eine deutsche Traditionsfirma oder arabischer Multimillionär ist. Weiterlesen

Kurze Erklärung zum Spruchband „Gästefans aussperren – den eigenen Fans drohen – handelt so die FC Bayern-Familie?“

Mit diesem Spruchband bezogen wir uns auf eine Mitteilung des FCB zum Heimspiel gegen Besiktas. Wie die meisten von Euch wissen, hat Besiktas sein komplettes Gästekontingent zurückgegeben. Der FC Bayern nahm das zum Anlass, alle Kartenbesitzer unter Bezug auf eine UEFA-Regelung darauf hinzuweisen, dass eine Weitergabe von Karten an Fans von Besiktas Konsequenzen haben kann,
zum Beispiel eine Ticket-Bezugssperre für künftige Spiele des FC Bayern München. Für den Spieltag werden intensive Kontrollen angekündigt.

Egal ob diese Kontrollen stattfinden oder nicht, stellen sich uns da ein paar Fragen. Zum einen wäre es natürlich interessant zu wissen, wieso es bei Spielen gegen italienische oder griechische Mannschaften in der Vergangenheit kein Problem war, wenn Gästefans auch im Heimbereich des Stadions sitzen? Nicht, dass wir das unbedingt super finden, aber es gibt allein in Bayern ja sicher zehntausende Menschen, die mit Besiktas sympathisieren. Wieso sollten die nicht die Gelegenheit bekommen, ein Spiel ihrer Mannschaft zu verfolgen, wenn sie denn an eine Karte kommen und sich im Stadion entsprechend verhalten? Wir Bayernfans sind auch froh, wenn es bei ausverkauften Spielen mal mit einer Karte außerhalb des Gästeblocks klappt. Man muss da nur an die Spiele im Highbury von Arsenal denken oder an unser kürzliches Gastspiel im Celtic Park. Vom Geisterspiel in Moskau ganz zu schweigen.

Noch spannender wird es, wenn wir uns in die Rolle eines Bayernfans versetzen, der eine Karte übrig hat und diese weitergeben oder zum Originalpreis veräußern möchte. Wie soll der denn überprüfen, ob jemand Besiktas-Anhänger ist? Hält beispielsweise der Arbeitskollege aufgrund seiner türkischen Abstammung an diesem Tag eventuell zur Istanbuler Mannschaft?

Stellt Euch die Situation vor, ihr habt eine Karte übrig und wollt die vorm Stadion weiterverkaufen, damit könnt ihr einem Bayernfan eine Freude machen. Jetzt kommt jemand mit einem südländischen Look auf Euch zu, der schon jahrelang zum FC Bayern hält. Das wisst ihr aber natürlich nicht. Zögert ihr ob seines Aussehens vielleicht ihm die Karte zu verkaufen? Verlangt der Verein von den Fans hier eine Überprüfung, die er selbst vielleicht gar nicht leisten könnte? Wird der Fan aufgrund der Unsicherheit vielleicht dazu gezwungen, ganz perfide Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um sein eigenes Risiko zu minimieren? Also aufgrund des Aussehens darauf zu schließen, ob jemand Besiktas Fan sein könnte und dieser Person dann keine Karte zu geben? Wird dann aufgrund ihres Aussehens auch einem Bayernfan keine Karte verkauft.

Im Endeffekt ist dann natürlich nicht der FC Bayern hierfür verantwortlich. Er hält seine Anhänger durch diese Mitteilung aber schon fast zu einer Art „Racial profiling“ an. Das alles natürlich unter dem Verweis auf die UEFA-Richtlinien.
Hier wünschen wir uns von unserem Verein, dass er die Werte der FC Bayern-Familie, zum Beispiel Gleicheit und Gastfreundschaft, hochhält und diese nicht einem vorauseilendem Gehorsam gegenüber der UEFA opfert, den man sonst beim Kartenverkauf auch nicht an den Tag gelegt hat.

Danke für Eure Unterstützung

Servus,

wir möchten uns bei allen Bayernfans und Fanclubs bedanken, die am Samstag den Aktionsspieltag unterstützt haben und ihre Zaunfahne die ersten 12 Minuten eingerollt gelassen haben. Das ist keine Selbstverständlichkeit hat aber wieder einmal gezeigt, was wir Fans zusammen für ein starkes Bild abgeben können. Diesmal haben wir gemeinsam ein Zeichen für eine bunte Fußballkultur, die Nahe an den Fans und weiter weg von Verordnungen und Big Business ist, gesetzt.

Wenn wir an einem Strang ziehen, können wir vieles erreichen. Sei es eine tolle Heimspielstimmung, ein erinnerungswürdiger Auswärtsauftritt oder ein Stadionumlauf, der endlich in den Farben rot-weiß erstrahlt.

Auf die Bayern!

Freigabe aller Fanutensilien bundesweit – Jetzt!

Servus Bayernfans,

viele von euch haben die Proteste und Spruchbänder in der Hinrunde gegen die zunehmende Entfremdung des DFB und Co. von der Basis des Fußballs – uns Fans – mitbekommen und mitgetragen. Wie wir zum Jahresende berichteten, haben wir den Verbänden für die Winterpause einen Forderungskatalog zugeschickt, in welchem wir detailliert die Problemfelder ansprechen, welche unserer Meinung nach am dringendsten gelöst werden müssen. Darüber hinaus haben wir im selben Atemzug mögliche Lösungen skizziert.

Als einen dieser Punkte haben wir die bundesweite Freigabe sämtlicher Fanmaterialien gefordert. Aktuell ist die Situation in den deutschen Stadien bis runter zur fünften Liga uneinheitlich, undurchsichtig und teilweise sinnlos restriktiv. So gehört es zum Alltag eines Auswärtsfahrers, dass seine Fahnenstange aufgrund von 12cm Überlänge am Eingang des Gästeblocks im „besten Fall“ gekürzt, im schlechtesten Fall nicht hineingelassen wird, Doppelhalter werden gleich von vornherein verboten. Von den Komplikationen, die bei der Anmeldung einer Choreographie anfallen, ganz zu schweigen. Da müssen Unsummen für brandfesten Stoff ausgegeben werden, während der „Premiumsponsor“ parallel mit Flyern aus Papier für sein jeweiliges Produkt werben darf. Auch ist es bei anderen Vereinen in der Vergangenheit bereits vorgekommen, dass das simple Mitnehmen eines Schals, einem der ursprünglichsten Fanartikel, verboten wurde oder Fanclubzaunfahnen untersagt waren.

Eine Aufforderung des DFB an die Vereine sämtliche Fanmaterialien freizugeben, wäre unproblematisch und unbürokratisch durchsetzbar, das hat allein schon die vorübergehende Aussetzung der Kollektivstrafen in der Hinrunde gezeigt. Auch wenn es sich hierbei um zwei verschiedene Sachgebiete handelt, zeigt sich, dass die Probleme angepackt werden können, wenn man denn will.

Um unserer exemplarischen Forderung Nachdruck zu verleihen werden wir beim kommenden Heimspiel gegen Hoffenheim die ersten zwölf Minuten auf sämtliche Fanutensilien verzichten. Wir werden keine Trommeln aufbauen, keine Fahnen schwenken und keine Zaunfahnen aufhängen. Wir werden unsere Mannschaft zwölf Minuten lang allein mit unserer Stimme unterstützen. Nach Ablauf der Zeit wird alles wie gewohnt sein. Mit diesem Kontrast möchten wir darauf hinweisen, was für eine Tristesse ohne diese Materialien in den deutschen Stadien vorherrschen würde. Gleichzeitig möchten wir ein unmissverständliches Zeichen nach Frankfurt senden, dass die Herren ihren ganzen Worten nach wie vor Taten schuldig sind! Eine dieser Taten kann nur heißen:

Freigabe aller Fanutensilien bundesweit – Jetzt!

Alle Fanclubs, die sich beteiligen wollen, bitten wir einfach ihre Zaunfahne beim Aufhängen umzuklappen. Wir laufen dann zur 12. Minute zügig durch die Reihen und sorgen dafür, dass eure Zaunfahne dann wieder normal sichtbar ist.